Bild: Dr. Vogel
Cyberknife Zentrum Frankfurt

Spezielle Therapien in Kooperation mit den umliegenden Universitätskliniken

(z.B. regionale Chemotherapie, Cyberknife- Bestrahlung, Portanlage):

Spezielle Situationen bedürfen oft spezieller Therapien. Hier besteht durch die Möglichkeit regelmäßiger konsiliarischer Hinzuziehung von Spezialisten aus den umliegenden Universitätskliniken die Möglichkeit auch nicht überall erhältliche Therapieformen kurzfristig durchführen zu lassen.

Beispielsweise kann es bei Gehirnmetastasen oft besser sein gezielt die Herde mit Cyberknife- Bestrahlung zu behandeln, als mit einer Ganzhirnbestrahlung, die auch das gesunde Hirngewebe schädigt.

Bei regionalen Chemotherapien wird die Chemotherapie direkt in Tumor- oder Metastasengewebe eingebracht mit einem Katheter über die zuführende Arterie.

Hierbei kann mit deutlich niedrigeren Dosierungen gearbeitet werden da die Konzentration der Chemotherapie aufgrund der gezielten Gabe im Tumorgewebe um ein vielfaches höher ist als bei Gabe über eine Vene.

Mittels Stentanlagen können Tumorbedingte Engstellen im Magen- Darm Trakt, aber auch in Gallenwegen oder Harnleitern überbrückt werden.

Nach Implantation einer Portanlage kann bei schwierigen Venenverhältnissen die Verabreichung von Infusionen deutlich vereinfacht werden.

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